3 Irrglauben auf der Suche nach deinem Talent

„Ich habe kein Talent, ich kann nichts wirklich gut.“

Das ist wohl der am häufigsten genannte Satz der Coaching Erstgespräche. Und noch kein einziges Mal entsprach dieser der Wahrheit.

Ich bin davon überzeugt, dass jeder Mensch Talente hat.

Wikipedia nennt als Synonym für Talent den Begriff „Begabung“ und definiert Talent als eine große Fähigkeit, die du von Geburt an hast und nicht jetzt erst erworben hast.

Talente sind nicht immer klar und deutlich. Oft sind sie subjektiv, denn während der eine Kunstkritiker die Nase rümpft, schätzt der andere das Bild auf einen Wert von 20.000€. Fähigkeiten und Begabungen sind oft Geschmacks- und Ansichtssache.

Die wichtigste Person, die dein Talent zu schätzen weißt, bist du selbst. Denn nur wenn du selbst dein Talent, deine Fähigkeiten anerkennst, wirst du sie auch nutzen können. Ob da der Nachbar von nebenan genauso darüber denkt, ist dann erstmal Schnuppe.

Über deine Talente und Fähigkeiten nachzudenken, ist also immens wichtig.

Deswegen möchte ich dir auf der Suche nach deinem Talent helfen, 3 Irrglauben zu deinen Talenten zu beseitigen.

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Irrglaube 1: Du hast das Gefühl, gar nichts wirklich gut zu können.

Entferne dich von deinem Leistungsdenken! Ein Talent muss nicht heißen, etwas super zu können. Ein Talent zu haben heißt viel mehr, eine Begeisterung, ein Interesse für ein Thema oder eine Handlung zu haben. Jetzt ist der richtige Moment, dich deinen Talenten zuzuwenden und sie in dein Leben zu integrieren.

Das Kind in dir hat Talente und Interessen. Was hat dir als Kind Spaß gemacht und womit konntest du dich ewig beschäftigen? Hast du eher alleine gespielt oder warst du lieber mit anderen zusammen? Wolltest du lieber draußen sein oder hast du dich in deine Bastel- oder Leseecke zurückgezogen? Zu welchen Themen hast du deine Eltern und Lehrer mit Fragen gelöchert, womit konnten dich deine Bezugspersonen immer ablenken?

Frag gerne einmal nach, denn viele Dinge weiß man oft selber nicht mehr. Ältere Geschwister sind da auch wichtige Informationsquellen. Sie haben nicht die elterliche „meine Kinder können alles“-Brillen auf und wissen oft sehr noch sehr gut, was du als Kind so alles getrieben hast.

Talente#3

Wie war es in deiner Teenager Zeit?

Gibt es diese Dinge in deinem Leben noch? Oder hast du sie im Zuge deines Studiums oder des Berufes aus deinem Leben gestrichen? Was steckt hinter dieser Begeisterung? Welche Werte kannst du darin erkennen? Was wolltest du werden, wenn du groß bist? Was wolltest du unbedingt einmal erleben? Und was ist davon heute noch übrig? Was steht auf deiner Bucket-List und wieso? Wie ist jeder einzelne Punkt auf der Liste gelandet und was sagt er über dich aus? Was genau möchtest du aus diesem Erlebnis für dich mitnehmen und wieso ist es so wichtig für dich? Wie bist du auf diese Idee gekommen? Was von den früheren und heutigen Träumen ist dir bei einem ehrlichen, genauen Hinschauen so wichtig, dass du es in dein Leben integrieren willst? Was kann gerne ein Kindheitstraum bleiben und was willst du heute nicht mehr umsetzen?

Irrglaube 2: Ich hab mein Talent damals nicht anerkannt und jetzt ist es sowieso zu spät.

Wolltest du früher Schauspielerin werden und mochtest du es im Zentrum der

Aufmerksamkeit zu stehen? Wo ist dann dieser Traum hin? Was ist aus dem schauspielerischen Talent oder der Freude an den Auftritten geworden?

Vielleicht wirst du nicht mehr berühmt oder landest in Hollywood. Aber ist das die einzige Möglichkeit mit deinem Talent umzugehen?

Gibt es eine weitere Option dies auch heute noch in dein Leben zu integrieren? Mit kreativen Präsentationen im Job oder einer Hobby-Schauspielgruppe? Dies ist nur eins von vielen Beispielen, wie deine früheren Träume und Wünsche doch noch erfüllt und in dein Leben integriert werden können. Nicht alles muss immer Realität werden. Oft formt der kreative Umgang mit deinen damaligen Träumen ein heutiges Leben in Einklang.

Irrglaube 3: Wenn ich einen festen Job und Hobbys habe, kann ich meine alten Talente ignorieren.

Deine Wünsche und Talente zu vernachlässigen oder zu ignorieren führt in den meisten Fällen dazu, dass du unglücklich wirst, dich nicht ausgefüllt fühlst oder dir der Kontakt zu dir selbst fehlt. Du kannst dich aktiv dafür entscheiden, bestimmte Fähigkeiten oder Talente in deinem Leben für eine Zeit nicht zu nutzen. Doch sie einfach zu ignorieren und nicht über sie nachzudenken, bedeutet auch dich selbst nicht ernst zu nehmen in deiner ganzen Person. Denn wenn die folgenden Fragen dich beschäftigen, kommst du um deine Suche nach dem Talent nicht drumrum: Wer bist du jetzt? Wer möchtest du eigentlich sein? Wie möchtest du deine Zeit verbringen? Und was hält dich jetzt gerade noch davon ab?

Nimm dich selbst ernst und gehe auf die Suche nach deinen Talenten. Wenn du diese Irrglauben überwindest und die hier anwesenden Fragen für dich beantworten kannst, wirst du deine Talente finden. Vertraue in dich, dass auch du Talente hast.

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Hi, ich bin Anne.

Als Mitglied der Generation Y weiß ich, wie schwer es ist, herauszufinden, was du wirklich willst. Um dich dabei zu unterstützen, dein für dich passendes, selbstbestimmtes Leben zu führen, stecke ich all mein Wissen und meine praktischen Erfahrungen als Psychotherapeutin und Coach in die Ich-Akademie.

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