Du musst raus aus deinem Job – das sind die Zeichen.

 

Statt im endlich raus aus dem Job zu gehen, leiden viele der Menschen einfach in ihrem jetzigen Job, in ihrem jetzigen Leben weiter: Magenschmerzen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen und der Stress, der schon Sonntagmittag zunimmt, der Angst vor jedem neuen Arbeitstag.

Und trotzdem machen sie weiter. Sie sind erschöpft nach jedem Arbeitstag und schaffen es nur noch nach Hause auf die Couch. Nach und nach schwindet die Energie für abendliche Aktivitäten, für ein Essen oder Bierchen mit Freunden, kein Sport mehr und auch am Wochenende geht es nur noch ums Ausruhen. Damit man die nächste Woche übersteht.

 

Ist dies der Sinn des Lebens? Die gesamte Lebensenergie nur dafür verwenden arbeiten zu können?

 

Ich finde nicht. Und ich glaube, da wirst du mir zustimmen. Der Zweck unseres Lebens kann und darf nicht sein, dass alles im Leben darauf ausgerichtet wird, dass wir 5x die Woche 8 Std. das Leiden auf der Arbeit aushalten.

Wenn es so weit ist, kann ich nur noch eins sagen: Get out!! Geh raus aus deinem Job.

Ich weiß selbst, wie schwer dieser Schritt ist und erlebe es wöchentlich aus Sicht der Therapeutin und Coach. Doch wenn du es nicht tust, tut es kein anderer.

 

Nur wenn du selbst aktiv wirst, wird sich deine Umgebung verändern. Viele Klienten haben die Hoffnung, dass es von selbst irgendwann besser wird. „Wenn ich die Beförderung habe, wird es bestimmt ruhiger.“ Oder dass der Vorgesetzte oder die Kollegen von selbst merken, was mit einem los ist und von selbst die Situation verändern.

 

Dies wird zu 99,9% der Fälle nicht passieren. Ich habe es noch nicht erlebt. Stattdessen wirst du in deiner leidigen Situation passiv verharren und warten, dass dich jemand rettet. Doch du musst wirklich selbst etwas tun.

Ich weiß, dass schnell der Gedanke kommt „Die anderen schaffen es ja auch, dann muss ich es auch können.“. Doch 1. Bringt dieser Vergleich niemandem etwas, denn jeder Mensch ist individuell und lässt sich nicht vergleichen und 2. Wissen wir nicht, wie es anderen geht und wieso es ihnen so geht.

Was bringt es dir dieses Leben so weiter zu leben und das leiden aufrecht zu erhalten? Nur damit du im Vergleich nicht schlecht weg kommst? Traue dich zumindest einmal den Gedanken zu denken, raus aus deinem Job zu kommen.

Du bist selbst für dein Leben verantwortlich, nicht für das von den anderen.

Beiße in den sauren Apfel, dann halt in diesem Vergleich, wenn du ihn unbedingt ziehen musst, schlechter Weg zu kommen und für dich zu sagen „für MICH ist es halt nicht das Richtige, das muss ja nicht für andere gelten.“

 

Es ist deine eigene Entscheidung, aus dem fahrenden Zug an einer unbekannten Haltestelle auszusteigen, bzw. sogar vielleicht die Notbremse zu ziehen.

 

Die Notbremse zu ziehen, sprich zum Arzt zu gehen und sich krank schreiben zu lassen, ist nicht so abwegig wie es scheinen mag. Wenn wir ne schlimme Grippe haben, uns den Magen verstimmt haben, dann gehen wir doch auch nicht arbeiten und respektieren wir die Grenze unseres Körpers. Doch wenn sich die Psyche volle Kanone mit einem ganzen Blumenstrauß an Symptomen äußert, dann ignorieren wir sie meist. Obwohl das genauso zu der Skala krank – gesund gehört. Und zwar nicht auf eine stigmatisierende Art und Weise, sondern auf eine selbstfürsorgliche Art und Weise.

 

Sich selbst einzugestehen „Ich kann nicht mehr“ kann so befreiend wirken.

Doch der Schritt dahin ist so schwer. Ich weiß. Aber wenn du dich in diesem Artikel wiedererkennst, führt kein Weg daran vorbei endlich etwas zu ändern und aus dem Zug auszusteigen – raus aus deinem Job.

 

Ganz klare Zeichen, dass du nicht so weitermachen kannst:

 

  • Du hast jeden Tag Symptome: ob Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Durchfall, Erbrechen, starke innere Anspannung oder ähnliches

 

  • Du hast versuchst deine Situation aktiv zu verändern: Hast deinen Workload runtergefahren, arbeitest weniger Stunden, hast mit deinem Vorgesetzten über deine Situation geredet, hast versucht durch Yoga, Meditation oder Sport eine stress abbauende Komponente in deinen Alltag zu bringen

 

Wenn du dich jeden Tag krank fühlst und schon Angst hast morgens aufzustehen, dann bleibt nur noch der Weg zum Arzt. Dein Stresslevel ist chronisch erhöht und braucht jetzt erstmal eine ganze Weile, um sich zu beruhigen. Das geht nicht mehr an einem freien Abend oder Wochenende, dafür ist das Stresslevel zu hoch. Jetzt ist mehr Zeit und vor allem gesunde, entspannende Aktivitäten angesagt und nicht noch mehr Stress.

 

Get out. Wirklich. Du brauchst dich für diese Selbstfürsorge nicht zu schämen.

Viele Menschen wollen diesen Schritt gehen, aber trauen sich nicht. Sei ihnen ein gutes Beispiel und gehe den Schritt.

Wenn du Unterstützung dabei brauchst, melde dich gerne bei mir.

Alles Liebe.

 

Hi, ich bin Anne.

Als Mitglied der Generation Y weiß ich, wie schwer es ist, herauszufinden, was du wirklich willst. Um dich dabei zu unterstützen, dein für dich passendes, selbstbestimmtes Leben zu führen, stecke ich all mein Wissen und meine praktischen Erfahrungen als Psychotherapeutin und Coach in die Ich-Akademie.

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