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Der ultimative Trick gegen Angst und für dein bestes Leben

Ich hatte gestern wirklich Angst blöd dazustehen. Schlechter zu sein als andere. Angst versagt zu haben. Und dass alle anderen beim Abschlusspitch des Gründerstipendiums des Startplatzes sehen würden, was ich alles NICHT geschafft habe.

Diese Angst, etwas nicht gut genug gemacht zu haben, kennst du tief in dir drin vielleicht auch.

Weil du etwas verbockt oder nicht geschafft hast, was jemand anderes oder meist noch viel schlimmer – du selbst – von dir erwartet hast. Du hast vielleicht Angst nicht genug zu sein im Job, vielleicht nicht genug zu leisten .

Und dass alle anderen es bestimmt viel besser könnten!

Tatsächlich zeigten alle anderen Start ups gestern ihre erfolgreichen neuen Schritte der letzten Monate auf. Und obwohl ich mich für jedes einzelne Start up über die Erfolge freute, wuchs die Angst, dass alle anderen es tatsächlich besser können und ich mich gleich zum Affen machen würde.

Doch dann tat ich, was mir meine gute Freundin Petra von The Art of Serenity geraten hatte:

Ich machte mein eigenes FuckUp Event aus dem Pitch!

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Für die, die sich nun fragen, was ein FuckUp Event sein soll, check it out: http://fuckupnights.com

Weltweit werden wunderbare, kostenlose FuckUp Nights veranstaltet, in denen Gründer auf der Bühne authentisch und offen von ihren größten Scheitermomenten reden und alle andern hören zu – und lernen. Diese Gründer stehen zu ihren Ängsten und zeigen so allen zuhörern: „Du überstehst das.“ Es ist vielleicht nicht immer leicht auch vor anderen zuzugeben, dass etwas nicht gelaufen ist, wie geplant. Doch nur wenn du diese Momente erlebst, werden sich neue Türen öffnen.

Also nahm ich gestern meinen ganzen Mut zusammen und pitchte meine Probleme ein gutes Team aufzubauen und erzählte von den Schwierigkeiten all meine Ideen für die Ich-Akademie, meinen Job als Therapeutin und die Aufgabe der Marketingmanagerin, Konzeptionschefin, Eventmanagerin und Seminarleiterin unter einen Hut zu bringen.

Und was passierte?

Während meine Vorrednerin noch kritisch beäugt und mit schwierigsten Detailfragen von den Zuhörern gelöchert wurden, versuchten nun alle Zuhörer mir zu helfen! Sie brachten ihre Gedanken und Ideen mit ein und boten sich als Unterstützung an.

Das also passiert, wenn ich mich hinstelle und zugebe, etwas nicht zu schaffen oder zu wissen. Alle denken mit und arbeiten zusammen. Es öffnen sich neue Türen und der Weg geht weiter.

 

Ich bin so froh, um diese Erfahrung, denn es hat mich daran erinnert, dass genau so die Ich-Akademie ist:

Ein Ort, an dem jeder Mensch sein darf, wie er ist. Egal wieviel du leistest, wie sehr du zweifelst was du willst und wie du es erreichen sollst. Es geht in der Ich-Akademie darum, du selbst zu sein und mit anderen zusammen an deinen Wünschen und Ängsten zu arbeiten, um ein Leben zu bekommen, das dich glücklich macht.

Es ist so wichtig, dass wir lernen zu unseren Ängsten, zu unserem Scheitern und genauso zu allen Wünschen und Träumen in unseren Leben zu stehen. Nur wenn wir zu uns stehen und uns authentisch zeigen, können wir einen Job finden, der zu uns passt und ein Leben das wir lieben. Nur so kannst auch du selbstbestimmt dein bestes Leben führen.

Nur durch Herausforderungen und FuckUp Momente können wir uns weiterentwickeln und lernen.

Also gebe ich auch dir den Tipp offen über deine Ängste und FuckUps zu reden. Lass es uns gemeinsam okay finden, Angst zu haben und offen mit einander zu brainstormen, was Lösungen für Probleme sein können. Lass uns gemeinsam an unseren Herausforderungen wachsen.

Ich möchte dich deswegen zu einer Blogparade einladen.

Erzähle mir: Wie ist das mit der Angst vorm Scheitern bei dir? Welche FuckUp Momente hast du erlebt und welche tollen Dinge sind daraus entstanden? Wie hat es dir vielleicht geholfen heute den Job zu haben, der zu dir passt? Oder das Leben das du liebst?

So geht’s:

  1. Schreibe einen Beitrag zu dem oben genannten Thema. Entweder im Kommentar hier unten drunter oder als eigenen Blogartikel.
  2. Verlinke in deinem Artikel diesen Blogartikel.
  3. Die Blogparade startet heute und endet am 15. Januar 2017.
  4. Nach Abschluss der Blogparade fasse ich alle Beiträge in einen Abschlussartikel zusammen und stelle die besten Artikel als kostenloses Ebook zur Verfügung. Dieses Ebook bekommen dann natürlich die teilnehmenden Autoren auch zur Verfügung gestellt.

Die Parade ist auch gelistet auf http://blog-paraden.blogspot.de und http://www.blogparaden.de.

Ich bin sehr gespannt auf deinen Beitrag. Bis dahin alles Liebe!

 

Hi, ich bin Anne.

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Als Mitglied der Generation Y weiß ich, wie schwer es ist, herauszufinden, was du wirklich willst. Um dich dabei zu unterstützen, dein für dich passendes, selbstbestimmtes Leben zu führen, stecke ich all mein Wissen und meine praktischen Erfahrungen als Psychotherapeutin und Coach in die Ich-Akademie.

17 Comments
  • Clarissa Hagenmeyer

    13. Januar 2017 at 11:47 Antworten

    Hallo liebe Anne! Vielen Dank für deine Einladung zur Blogparade! Das Thema ist toll! Ich habe lange Zeit meinen Ängsten viel zu viel Platz in meinem Leben eingeräumt. Heute ist das zum Glück anders und ich unterstütze auch andere nun dabei, mutiger zu werden. Dazu nutze ich vor allem auch die Kraft des Malens 🙂
    Was mir neben der Kreativität noch geholfen hat, um mit Ängsten besser umzugehen und der Angst vor dem Scheitern sogar etwas Positives abzugewinnen, habe ich hier zusammengefasst :

    http://clarissa-hagenmeyer.de/warum-auch-die-angst-zur-lebensfreude-gehoert/

    Ich freue mich, dass ich meinen Teil zu deiner Blogparade beitragen kann! 🙂

    Alles Liebe und einen freudvollen Tag,

    Clarissa

    • Anne

      13. Januar 2017 at 12:13 Antworten

      Liebe Clarissa, ich freue mich sehr, dass du meine Einladung angenommen hast 🙂 Du schreibst so schön und ich finde deine Tipps sehr wertvoll rüber gebracht, vor allem das Male dich frei! Das ist das Tolle an Blogparaden: die gegenseitige Inspiration auch aus verschiedenen Bereichen. Vielen Dank, dass du mitgemacht hast!!! Alles Liebe, Anne

  • […] Janas von der Ich-Akademie hat die Angst vorm Scheitern zum Thema ihrer Blogparade gemacht. Da wirke ich doch gerne mit und möchte euch ein wenig von meinen eigenen Erfahrungen […]

  • Annegret

    12. Januar 2017 at 14:19 Antworten

    Liebe Anne,

    auch für mich kam dein Aufruf genau zur richtigen Zeit. Ich starte in diesem Jahr mein Blog über den Weg zum Mitgefühl mit mir selbst. Indem ich lernte, meine Gefühle anzunehmen – allen voran die Angst vor meinen Gefühlen selbst – fing ich an, mit mir selbst in Kontakt zu kommen, meine eigene beste Freundin zu werden und das Leben zu leben, das ich liebe. Wie das mit der Angst vor dem Scheitern zusammenhängt und was daraus Entstehen kann, wenn ich mich drauf einlasse – darüber berichte ich in meinem Beitrag:

    http://blog.lieblingsmensch.me/arbeiten-ist-bei-mir-selbst-sein/

    • Anne

      13. Januar 2017 at 12:09 Antworten

      Liebe Annegret,
      vielen lieben Dank für diesen sehr ehrlichen und nahen Artikel. Ich werde direkt mehrere Klienten von mir auf diesen Artikel verweisen, denn du beschreibst so echt den Prozess und die Entwicklung, die steinig ist, aber sich lohnt. Vielen, vielen Dank für deine Echtheit und Ehrlichkeit. Ich freue mich sehr, dass du hier mitmachst! Alles Liebe! Anne

      • Annegret

        17. Januar 2017 at 8:22

        Danke dir für deine Rückmeldung. Ich freue mich sehr, wenn du meinen Beitrag empfiehlst, denn mein Anliegen ist es eben, anderen mit meiner Geschichte Mut zu machen und Hoffnung zu geben.

        Viele Grüße aus Berlin!

  • Arleta

    9. Januar 2017 at 8:12 Antworten

    Liebe Anne,

    die Angst vorm Scheitern kenne ich nur zu gut! Du hast so recht, wenn Du sagst, dass offener Umgang mit den Ängsten einen unglaublich stärken kann! Seit ich aufgehört habe, meine Ängste vor mir selbst und teilweise auch vor anderen zu verstecken, komme ich in meinem Leben viel schneller voran. Und vor allem mit viel mehr Leichtigkeit und Spaß! ☺ Seitdem sind meine Ängste für mich so etwas wie Wegweiser geworden ☺ Angst zu haben ist nichts Schlimmes, solange wir sie nicht ans Steuer unseres Lebens heranlassen. Und hier auch mein Beitrag zu Deiner Blogparade: über die Überwindung einer meiner größten Ängste wollte ich schon immer schreiben – das war jetzt eine tolle Gelegenheit: http://tryhappiness.de/warum-du-deine-aengste-nicht-ueberwinden-solltest/. Liebe Grüße. Arleta

    • Anne

      9. Januar 2017 at 9:02 Antworten

      Liebe Arleta, vielen lieben Dank für deinen wunderbaren Beitrag! Toll, wie du beschriebst, wie sehr es dir geholfen hat dir deine Angst einzugestehen und das Kind beim Namen zu nennen. Wir haben doch alle Angst nur geben es nicht so gerne offen zu. Um so schöner, dass du diese Blogparade dazu genutzt hast, die Akzeptanz der Angst weiter aufzubauen! Lass uns gemeinsam noch vielen Menschen zeigen, dass es total okay ist zu scheitern, Angst vorm Scheitern zu haben und dann aber mit der Angst im Schlepptau trotzdem zu tun, was unser Herz begehrt. 🙂

  • Sofie

    3. Januar 2017 at 12:28 Antworten

    Liebe Anne,

    deine Blogparade hat mich dazu inspiriert auch mal ein „FuckUp Event“ zu machen. Ich bin erst seit einem halben Jahr Blogger und es läuft nicht immer alles wie geplant. Also dachte ich mir, dass ich heute einfach mal alles was nicht so gut gelaufen ist, aufliste und mir gedanken darüber mache. Mal schauen was sich daraus entwickelt.
    Hier mein Beitrag https://ambercurl.wordpress.com/2017/01/03/mein-fuckup-event-rueckblick-2016/

    Liebe Grüße, Sofie

    • Anne

      5. Januar 2017 at 18:51 Antworten

      Liebe Sofie, vielen Dank für deinen Beitrag! Ich erkenne mich in deinem Artikel total wieder: Wenn wir ins kalte Wasser springen, wissen wir nicht was kommt. Also machen wir Fehler – und wie du schon sagst ist das voll okay! Wie sollen wir denn sonst lernen? Ich freue mich sehr, dass du etwas dazu geschrieben hast, vielen Dank!!

  • […] ich über den Artikel von Anne Janas über Angst vorm Scheitern gestolpert bin, dachte ich mir: „Ja!!! Mein […]

  • Christina Schindler

    21. Dezember 2016 at 17:18 Antworten

    Hi Anne,

    ich habe nun die Hosen kräftig runter gezogen und meine wahrscheinlich schlimmsten Zeiten zum Besten gegeben.

    Was ich alles daraus gelernt habe und wie dies bei weiteren Schwierigkeiten hilft steht natürlich auch mit drin. 😉

    http://www.beselfblog.de/scheitern/

    Danke für deine Einladung und diese schöne Inspiration.

    Alles Liebe
    Tina

    • Anne

      5. Januar 2017 at 18:55 Antworten

      Liebe Tina, bitte entschuldige die späte Antwort, ich hatte eine kurze Arbeitsauszeit über die Feiertage! 😉
      Vielen lieben Dank für deine Ehrlichkeit über dein Leben und deinen Weg, wie du aus den FuckUp Momenten gelernt hast. Manchmal sind es die schwierigen Dinge, die uns das meiste lehren!! Es freut mich sehr, dass du zu der Blogparade beigetragen hast, danke!!
      Herzliche Grüße,
      Anne

  • Ralf

    11. Dezember 2016 at 20:26 Antworten

    Auf meinem Coaching Blog beschäftige ich mich auch mit dem Scheitern. Hier ein Artikel, mit dem ich bei der Blogparade teilnehmen möchte: https://ralfhauser.wordpress.com/2015/06/12/freude-am-scheitern-auf-der-buhne-des-lebens-teil-iii/

    • Anne

      14. Dezember 2016 at 8:29 Antworten

      Hallo Ralf, danke dir für deinen Beitrag! Sehr wichtigen Zusammenhang zwischen Werten und der Akzeptanz des Scheiterns, den du da ziehst. Viele Grüße und bis bald, Anne

  • Jana

    8. Dezember 2016 at 17:48 Antworten

    Ich habe tatsächlich meistens das Problem, dass ich meine eigenen Erwartungen nicht erfülle und mich daraufhin selbst runtermache.
    Es wäre super, wenn ich das positiver angehen würde. Gute Idee darüber einen Artikel zu schreiben!

  • Petra Heveroch

    8. Dezember 2016 at 16:21 Antworten

    Sehr sehr coole Idee! 🙂

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